Pop up Café Konzeptionierung

Pop up Café

In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten häu­fen sich bei uns die An­fra­gen und Auf­träge ein Pop Up Café zu kon­zep­tio­nie­ren und zu be­trei­ben. Da­her möch­ten wir heute die­sem Thema wid­men und ein biss­chen dar­auf ein­ge­hen, was wich­tig ist bei ei­nem Kaf­fee Pop up Café und was es da­mit auf sich hat.

Bei ei­nem „ Pop up Cafe“ denkt man na­tür­lich ein­fach an ein Cafe, wel­ches für ei­nen tem­po­räre Zeit seine Tü­ren öff­net und dann wie­der schließt. Doch warum tut es dies und was gibt es für Mög­lich­kei­ten? Be­leuch­ten wir zu­nächst die Hin­ter­gründe, warum sich je­mand ent­schließt ei­nen Pop up store zu er­öff­nen. Hierzu wol­len wir euch drei Bei­spiele ge­ben.

 

 

Pop up Café testen

Bei­spiel 1: Ein Un­ter­neh­mer hat in lan­ger Ar­beit ein markt­rei­fes Café Kon­zept ent­wi­ckelt und möchte die­ses nun aus­pro­bie­ren. je­doch möchte er nicht di­rekt ei­nen 5 oder 10 Jah­res Miet­ver­trag un­ter­zeich­nen, die Ri­si­ken von Fest­an­ge­stell­ten Mit­ar­bei­tern um­ge­hen und nicht di­rekt teu­res Mo­bi­liar kau­fen. Ein Pop Up Store bie­tet nun die Mög­lich­keit das Kon­zept ohne gro­ßes Ri­siko für ei­nen be­grenz­ten Zeit­raum aus­zu­pro­bie­ren. Wie ist das Kun­den­feed­back, ist der Stand­ort der Rich­tige, was muss am Work­flow und im An­ge­bot ver­bes­sert wer­den? Diese und wei­tere Fra­gen kön­nen ge­klärt, und das Kon­zept ver­bes­sert wer­den. Nach Schlie­ßung des Pop Up La­dens kön­nen Er­fah­run­gen zu­sam­men­ge­tra­gen und Schlüsse ge­zo­gen. So kann man das Un­ter­neh­men op­ti­mie­ren be­vor es dann rich­tig an den Start geht.

Ei­nen sol­chen Fall ha­ben wir bei dem Aldi Pop Up Bis­tro in Köl­ner Me­di­a­Park be­treut. Hier wa­ren wir über drei Mo­nate hin­weg mehr­mals in der Wo­che im Ein­satz und ha­ben die Gäste mit Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten ver­sorgt. Der Kunde Aldi hat das Kon­zept aus­pro­biert und we­gen des Er­fol­ges dann auf an­dere Städte aus­ge­wei­tet.

Kaffee zur Kundenbindung

Bei­spiel 2: Ein Un­ter­neh­mer oder ein Un­ter­neh­men be­treibt be­reits ei­nen ei­ge­nen Stand­ort, sa­gen wir ein Ein­rich­tungs­haus. Nun möchte er neue Kun­den lo­cken, sein Image ver­bes­sern und für et­was Ab­wechs­lung im All­tag sor­gen. Er kann er sich nun ei­nen An­bie­ter su­chen der Pop Up Ca­fés  an­bie­tet und schauen ob das Kon­zept zu sei­nem passt und es sei­nem Kli­en­tel und Vor­stel­lun­gen ent­spricht. Für ei­nen tem­po­räre Zeit wird nun eine mo­bile Kaf­fee­bar mit dem ent­spre­chen­den Zu­be­hör und Mo­bi­liar in sei­nen Räum­lich­kei­ten in­stal­liert. Gäste kön­nen so an der Theke wei­len und sich mit ei­nem Kaf­fee stär­ken. Die ent­spannte At­mo­sphäre und die Über­ra­schung über ei­nen le­cke­ren Kaf­fee kommt nun dem Auf­trag­ge­ber zu­gute und die po­si­ti­ven Ein­drü­cke wer­den auf sein Haus trans­por­tiert.

Solch ein In House Pop Up Café ha­ben wir für die Firma Type Hype in Pa­ris in­stal­liert. Über zwei Mo­nate hin­weg wa­ren wir täg­lich im Ein­satz im be­rühm­ten Kauf­haus „Le Bon Mar­che“. Die Kaf­fee­bar zog zahl­rei­che Gäste auf die Aus­stel­lungs­flä­che von Type Hype und diese ha­ben so die Marke und die Pro­dukte bes­ser kenn­ge­lernt.

Kaffeemobil mit Barista-Service
Kaffeemobil mit Barista-Service

Pop up Café tour

Bei­spiel 3: Stel­len Sie sich vor Sie lei­ten ein Un­ter­neh­men und su­chen nach ei­ner Mög­lich­keit, neue Kun­den und neue Ge­ne­ra­tio­nen an­zu­spre­chen. Kaf­fee ist ein Ge­tränk das von je­der Ge­ne­ra­tion ge­trun­ken wir und ein gu­ter Kaf­fee be­geis­tert Jung und Alt. Sie kön­nen sich also über­le­gen, das Sie eine Art Road­show ma­chen, also mit ei­nem Kon­zept von Stadt zu Stadt zie­hen.  Die­ses Pop Up Café Kon­zept wech­selt also nach ein paar Ta­gen den Stand­ort und Sie kön­nen den Kaf­fee nut­zen um Gäste da­mit zu be­loh­nen oder an­zu­lo­cken. Ohne di­rekt und ein­deu­tig das ei­gent­lich Pro­dukt zu be­wer­ben, wird die Bot­schaft hier an­ge­nehm und un­auf­dring­lich trans­por­tiert. Etwa durch das be­dru­cken von Kaf­fee­be­chern, durch ein Bran­ding auf der Kaf­fee­bar oder dem Fir­men­logo auf dem Kaf­fee. Dies kann mit­hilfe ei­ner Scha­blone und Ka­kao­pul­ver auf den Kaf­fee ge­streut wer­den.

Solch ein Pop Up Café Kon­zept ha­ben wir für Mer­ce­des Benz über 4 Mo­nate hin­weg wö­chent­lich um­ge­setzt. Die Be­su­cher konn­ten sich sich über ihr Smart­phone über das of­fene W-lan ver­bin­den und sich über die In­ter­net­seite für eine Kaf­fee-​Gut­schein an­mel­den. Durch vor­zei­gen des Gut­scheins an der Pop Up Kaf­fee­bar vor­zei­gen be­ka­men sie eine Kaf­fee­spe­zia­li­tät.

Pop up Café tour

Dies wa­ren drei Bei­spiele wie sich ein Pop Up Café kon­zep­tio­nie­ren lässt. Na­tür­lich gibt es noch zahl­rei­che wei­tere Bei­spiele wie und warum man ein Pop Up Store nut­zen kann.

 

Doch was ist ge­ne­rell wich­tig bei der Pla­nung ei­nes sol­chen Vor­ha­bens?

Nun, vor al­lem ist die gute Pla­nung und eine ex­zel­lente Vor­be­rei­tung aus­schlag­ge­bend. Da man nur ei­nen tem­po­räre Zeit ge­öff­net hat, sa­gen wir drei Mo­nate, ist es un­güns­tig wenn man am An­fang zu viel Zeit ver­liert weil die Dinge nicht bis in das kleinste De­tail ge­plant sind. Wenn erst nach ei­nem Mo­nat das Pop Up Café rei­bungs­los läuft, ist ein drit­tel der Öff­nungs­zeit be­reits ver­gan­gen und so­mit wert­vol­ler Um­satz und Gäste ver­lo­ren. Man hat oft nur ei­nen Ver­such die Gäste zu über­zeu­gen. Sie kön­nen nicht nach ei­nem hal­ben oder ei­nem Jahr wie­der­kom­men, schauen was sich so ver­än­dert hat und es noch ein­mal aus­pro­bie­ren. Di­rekt ab Er­öff­nung muss al­les sit­zen und man muss so­fort über­zeu­gen. Des wei­te­ren sollte das Kon­zept Pop Up Café au­ßer­ge­wöhn­lich sein. Sie brau­chen sich die Mühe nicht ma­chen, wenn es be­reits drei ähn­li­che Lä­den in der Um­ge­bung gibt. Sie müs­sen an­ders, ver­rück­ter, bes­ser, hip­per und se­xyer sein als die Kon­kur­renz. Aber wie­derum nicht zu aus­ge­flippt da dies die Gäste auch wie­der ab­schre­cken kann. Bie­ten Sie den Gäs­ten „wow“ oder „aha“ Er­leb­nis ohne zu Pla­ka­tiv zu sein. Über­zeu­gen müs­sen Sie von in­nen her­aus und mit ei­nem stim­mi­gen Ge­samt­kon­zept. Denn das tollste Pop Up Café bringt Ih­nen nicht viel, wenn der Kaf­fee nicht gut ist und die Ba­sis­pro­dukte nicht stim­men. Wenn diese wich­ti­gen Punkte ge­ge­ben sind, ist ein Pop Up Café her­vor­ra­gend da­für ge­eig­net Men­schen zu be­geis­tern, Kun­den­kreise an­zu­spre­chen und emo­tio­nale Wer­bung zu be­trei­ben.

Wir hof­fen wir konn­ten Ih­nen ei­nen klei­nen Ein­blick über die Mög­lich­kei­ten mit ei­nem Pop Up Café ge­ben und be­ra­ten Sie gerne bei Ih­ren Vor­ha­ben und or­ga­ni­sie­ren die Um­set­zung.

Kaffeemobil mit Barista-Service